d


Mädchen- und Jungenarbeit


Mädchen oder Junge - spielt das heute noch eine Rolle?

Im § 9 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (KJHG) heißt es: „Bei der Ausgestaltung der Leistungen und der Erfüllung der Aufgaben sind die unterschiedlichen Lebenslagen von Mädchen und Jungen zu berücksichtigen, Benachteiligungen abzubauen und die Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen zu fördern.“ ( SGB VIII, § 9 Abs. 3)
 
Mädchen bekommen schon früh Vorbilder geliefert. Unsere Jungs sind – Elternzeit für Väter hin oder her – in ihren ersten Lebensjahren hauptsächlich auch von Frauen umgeben. Da sind es auf der einen Seite die Mütter, auf der anderen Seite ist da die Überzahl an Erzieherinnen und weiblichen Lehrkräften. Natürlich kann man nicht alle über einen Kamm scheren, aber im Allgemeinen ist es so. Wir kennen alle mindestens einen weiblichen Wildfang und einen Jungen, dem das Kochen viel Spaß bereitet. Es ist wichtig, diese Eigenschaften zu unterstützen. Wobei hier die soziale Verstärkung durch andere, auch außerhalb der Familie, eine wichtige Rolle spielt. Es ist auch wichtig, Vorurteile in unserer Gesellschaft abzuschaffen und auf Wünsche und Bedürfnisse von Mädchen und Jungen einzugehen und sie dabei zu unterstützen. Es gibt Unterschiede bei den Vorlieben und den Bedürfnissen von Jungen und Mädchen. Es ist eine Tatsache, dass sich beide Geschlechter entsprechende Vorbilder suchen. Nicht nur zu Hause, auch  im Sportverein und in der Schule.
 

Informationen, Seminarangebote und mehr Interessantes zum Thema findet Ihr auf:

www.jugendhof-idingen.de

www.girls-day.de

www.boys-day.de

www.zukunftstagniedersachsen.de

www.neue-wege-fuer-jungs.de